Wir bieten Chancen
1. Schuldarstellung
Die GHS Heinsberg I ist eine 2- bis 3-zügige Schule mit ca. 300 Schülern aus dem Stadtzentrum von Heinsberg und den umliegenden Ortschaften. An unserer Schule erwerben die Schüler eine solide Grundbildung, die sie auf die Berufswelt vorbereitet oder bei entsprechender Qualifikation den Besuch weiterführender Schulen der Sekundarstufe II ermöglicht. Wir erziehen die Kinder und Jugendlichen zur Mündigkeit, Eigenverantwortung, Toleranz und zu einem respektvollen Umgang miteinander.
Im Schulprogramm der GHS Heinsberg I werden verschiedene Elemente der Erziehung und des Unterrichts beschrieben. Sie sind Basis und Orientierung für die konkrete tägliche Arbeit.
1.1. Schulische Entwicklungsziele
Hierbei streben wir folgende Entwicklungsziele an:
* den Kindern und Jugendlichen ihrem Alter entsprechend die Lebensrealitäten aufzeigen und positive Perspektiven zur Bewältigung vermitteln.
* ihr Wissen, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten nach ihren individuellen Leistungsmöglichkeiten im Rahmen der Richtlinien und Lehrpläne zu entwickeln.
* ihnen einen Zugang zur Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen.
* sie zu unterstützen, die dafür erforderlichen Abschlüsse nach Klasse 9 und 10 in einer möglichst hohen Qualität zu erreichen.
* sie zur Verantwortung für sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt zu erziehen.
* Die Arbeit und das Zusammenleben an der Schule in einem erzieherischen Rahmen zu gestalten, der durch Ermutigung, Förderung und Vorbild, aber – wenn nötig – auch durch Anweisung, Strafe und Wiedergutmachung gekennzeichnet ist.
Konkretisiert werden diese Ziele an erster Stelle im Kernbereich schulischen Handels, im Unterricht.
1.2. Erziehungsarbeit
Erziehung in der Schule findet vornehmlich im Unterricht, aber auch auf außerunterrichtlicher Ebene statt. Erziehung im Sinne von Wertorientierung ist in den letzten Jahren immer mehr Aufgabe der Schule geworden, weil vielen Kindern und Jugendlichen die Kompetenz zu sozialem Denken und Handeln, zu Toleranz und Solidarität aus unterschiedlichsten Gründen fehlt. Unsere Schule gibt den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung auf dem Weg zur Handlungsfähigkeit und Mündigkeit.
* Erziehung im Fachunterricht
* Die Fachkonferenzen legen die fachspezifischen erzieherischen Schwerpunkte fest.
* Teams entwickeln Unterrichtskonzepte.
* Der Einzelne wendet autonom eine geeignete Methode an.
* Erziehung in bezug auf Schülerverhalten. An erwünschten Verhaltensformen wird gearbeitet:
* im Unterricht
* außerhalb des Unterrichtes
* durch die Vorbildfunktion von Lehrerinnen und Lehrern
* im Trainingsraum als Hilfe zur Verhaltensänderung
Das Erreichen der Erziehungsziele wird durch weitgehend einheitliches Handeln erleichtert. Unser Bemühen, den Alltag im Sinne der an Schule Beteiligten erfolgreich zu bewältigen, wird dadurch unterstützt. Schüler müssen Grenzen erfahren, v.a. wenn sie die Rechte ihrer Mitschüler oder der Lehrer beeinträchtigen. Bei Nichteinhaltung von Regeln erfolgen Konsequenzen, die von den Erziehenden festgelegt werden müssen. Ein Konsens über pädagogische Maßnahmen wird angestrebt und kollegiale Solidarität ist unbedingt notwendig.